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Am reizvoll gelegenen Assad-Stausee in Nord-Syrien entsteht in Emar-Balis
ein Archäologischer Park rund um die Ausgrabungen, die von den Universitäten
Tübingen und Princeton in Zusammenarbeit mit der syrischen Antikenverwaltung
dort seit 1996 betrieben werden.
Auf wenigen Quadratkilometern bietet sich den Besuchern ein einzigartiges
Panorama der syrischen Geschichte. Obwohl Emar bzw. Barbalissos/Balis zu
größeren Teilen in den Fluten des Euphrat-Stausees versunken sind, drängen
sich auf der Halbinsel, die sich noch in den See erstreckt, sakrale und
profane Bauten aus der Bronzezeit wie Tempel, Stadtmauer und Wohnbebauung,
Reste der byzantinischen Befestigung, einschließlich eines teilweise
restaurierten Praetoriums, sowie auf der Höhe über dem See ein omaijadischer
Palast und ein vor dem Untergang hierher gerettetes aijubidisches Minarett. |