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Nur
60km von Damaskus entfernt besticht Maaloula die Besucher durch seinen
Charme, aber auch durch die Bedeutung des Ortes in der Geschichte der
syrischen Christen. Die
Häuser von Maaloula sind in fröhlichen blauen und violetten Pastelltönen
gestrichen und das Dorf schmiegt sich eng an die Hänge des
Antilibanongebirges. Durch
die berühmte Thekla-Schlucht erreicht man uralte Höhlen, die aus frühchristlicher
Zeit stammen. |
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In
Maaloula sprechen die Bewohner noch einen Dialekt des Aramäischen, der
Sprache Jesu. Dort befinden sich auch das
Kloster der Heiligen Thekla und des historischen Klosters des Heiligen
Sergius mit der ältesten Kirche Syriens. Über
die Thekla-Schlucht, aber auch über das Kloster selbst ranken sich
viele Legenden. Oberhalb des Klosters plätschert eine
kleine Quelle aus dem Fels, von der man sagt, sie werde durch die Tränen
der Thekla gespeist, welche um die ihretwillen getöteten Kinder und
Männer des Dorfes weint. Dieser Quelle wird Wunderwirkung nachgesagt. |
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Im
Kloster des Heiligen Sergius kann man dem "Vater
unser"
in aramäischer Sprache zuhören und den Wein Maalulas kosten, der dem
Besucher von einem Mönch im Souvenirladen angeboten wird.
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Wer
es sich zeitlich einrichten kann, sollte Maalula an einem der
Festtage besuchen, wenn Christen aus ganz Syrien und dem Libanon in dem
kleinen Ort zusammenkommen. |
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