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Das
vom Krieg erschütterte Dorf von Quneitra verdankt sein Unglück seiner
Lage in der Nähe der Golanhöhen und an den Kreuzungen von Straßen, die
in vier verschiedene Länder führen. Quneitra wurde während des
syrisch-israelischen Kriegs von 1967 vollkommen zerstört.
1973
starteten Syrien und Ägypten einen Überraschungsangriff auf Israel, um
ihre verlorenen Gebiete zurückzugewinnen.
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Bevor Israel sich aus Quneitra
zurückzog, zerstörten seine Truppen alle gebäude. Heutzutage ist der
Hauptteil der Golanhöhen noch immer unter israelischer Kontrolle und der
einzige Teil, der von Syrien aus besichtigt werden kann, ist Quneitra.
Syrien gilt diese Stadt als ein Freilichtmuseum, um diese Ereignisse zu
dokumentieren. Ein
Besuch in dieser Stadt ist in der Tat Anschauungsunterricht aus erster
Hand über die Folgen des militärischen Konflikts in der Region seit
Mitte des vergangenen Jahrhunderts. |
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Besuchern wird eine geführte Tour
durch die Ruinen der Stadt geboten. Sie führt über die aufgerissene
Hauptstraße zu der Moschee, der Kirche und dem von Einschusslöchern übersäten
Krankenhaus. So wie sein Vater, ist auch Syriens neuer Präsident Dr.
Bashar Al-Assad bereit, Frieden mit Israel zu schließen, wobei eine der
wichtigsten Voraussetzung die Rückgabe der Golanhöhen an Syrien ist.
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Achtung:
Der Besuch von Quneitra setzt die spezielle Bewilligung des syrischen
Innenministeriums voraus.
Diese
wird binnen eines Tages erteilt.
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